Ein 13-Jähriger aus Chicago, der in einem preisgekrönten Anti-Gewalt-Video aufgetreten war, wurde letzten Freitag selbst in der Nähe seines Wohnortes in den Rücken geschossen.

“Ich möchte nirgendwo leben, wo ich immer wieder von Menschen höre, die niedergeschossen oder getötet werden.”, sagte Zarriel Trotter im Video “Black is Human” (dt.: Schwarz sein ist menschlich), in dem auch andere afro-amerikanische Jungen über ihre Gefühle in Bezug auf Gewalt an männlichen Schwarzen sprechen.

Mord sei die Todesursache Nummer eins für schwarze Jungs und Teenager, heißt es. Das Video ist Teil einer staatlichen Kampagne mit dem Slogan: “Der Verlust eines schwarzen Jungen ist ein Verlust für Amerika”.

Der Siebtklässler wurde am Ostersamstag in seiner Heimatstadt operiert. Sein Zustand ist immer noch kritisch. Seine Mutter wacht an seinem Bett. Chicago ist eine der größten und kriminalitätsreichsten Städte in den USA. Allein…