"I COULD NOT SEE THE SUN FOR MORE THAN TWO YEARS" – A LITTLE BOY IN PRISON/SOLITARY TOLD" WISH THAT NO CHILD HAS TO LIVE IN SHADOW! Photo pebbles foto – Bing images

7-yo HERO: Englisch:«I need help. The driver won’t stop the car. No oxygen in the car. No signal. I’m in a container. I am not joking. I swear to God.»)


© Polizisten kontrollieren einen LKW. / Bild: APA/AFP/ANP/VINCENT JANNIN

 

Flüchtlingshelferin Liz Clegg erhielt auf ihrem Mobiltelefon folgende Nachricht, als sie sich gerade an einer Konferenz in New York aufhielt: «I ned halp darivar no stap car no oksijan in the car no signal iam in the cantenar. Iam no jokan valla». Die Nachricht stammte von einem siebenjährigen afghanischen Jungen namens Ahmed.

Was der Junge damit sagen wollte: «Ich brauche Hilfe. Der Fahrer will den Wagen nicht anhalten. Kein Sauerstoff im Wagen. Kein Signal. Ich bin in einem Container. Ich mache keine Witze. Ich schwöre bei Gott.» (Englisch:«I need help. The driver won’t stop the car. No oxygen in the car. No signal. I’m in a container. I am not joking. I swear to God.»)

Mobiltelefone an Kinder verteilt

Im März hatten Clegg und andere Freiwillige im Flüchtlingslager im französischen Calais Hunderte einfache Mobiltelefone an Kinder verteilt, die in dem armseligen Camp lebten. Für den Fall der Fälle hatten sie eine Nummer eingespeichert. Diese, so wurde Ahmed und anderen gesagt, sollten sie in einem Krisenfall anrufen.

Clegg wusste, dass Ahmed solche Zeilen nicht schreiben würde, sollte er nicht ernsthaft in Gefahr sein. Umso alarmierter war sie, als sie die Nachricht von dem Jungen erhielt. Sie rief daraufhin Tanya Freedman von der Stiftung Help Refugees in London an, die sofort die Polizei in Kent im Südosten Englands einschaltete.

Lokalisierung des Anrufs

Die Reaktion der Beamten sei schnell und schlagkräftig gewesen, nachdem sie von einer Leben-oder-Tod-Situation gesprochen habe, sagte Freedman am Freitag der Nachrichtenagentur AP. «Ich hatte Ahmeds Nummer, und das erste, was sie getan haben, war, einen Dolmetscher zu finden, der Paschtu konnte, um mit ihm zu sprechen. Sie riefen ihn an und realisierten sofort, dass es ein Notfall war.» Anschliessend habe die Polizei die Verbindung zu dem Telefon zurückverfolgt. Sie fanden heraus, dass sich das Telefon in einem Lastwagen in Leicestershire befand – rund 180 Kilometer nordwestlich von London.

Die Polizei in Kent schaltete nach dem Anruf von Freedman umgehend die Kollegen in Leicestershire ein, die den Truck geparkt an einer Tankstelle neben einem Highway fanden. Als sie den Wagen aufbrachen, schnappten die darin eingesperrten Migranten nach Sauerstoff.

Migranten verhaftet

Die Polizei von Leicestershire teilte mit, 14 Migranten seien unter dem Verdacht der illegalen Einreise nach Grossbritannien festgenommen worden. Ein Kind kam in eine Fürsorgeeinrichtung.

Trotz der Festnahmen ist Freedman erleichtert. «Ich glaube, es ist aussergewöhnlich, dass ein siebenjähriger Junge wusste, dass sein Leben in Gefahr ist und dass er geistesgegenwärtig wusste, was er tun musste und die richtigen Informationen gab», sagt sie. «Er hat sich selbst und die anderen in dem Lastwagen gerettet.» (chi/sda)

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/sms-aus-lastwagen-rettet-15-migranten-das-leben/ar-BBrxUJL

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/kein-sauerstoff-afghanischer-bub-rettet-fl%c3%bcchtlinge-mit-sms-notruf/ar-BBry4L2?ocid=spartanntp

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One response

  1. Reblogged this on Faktensucher.

    April 9, 2016 at 12:13 pm

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